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TEAK

Echtes Teak | Burma-Teak | Plantagenteak

Hartholz | DIN: TEGR

Teak ist das „ultimative Outdoor-Holz“. Seit Jahrhunderten ist es der wichtigste Werkstoff für den Schiffbau und hochwertige Gartenmöbel. Seine einzigartige Kombination aus einem sehr hohen natürlichen Ölgehalt und eingelagerter Kieselsäure macht es praktisch immun gegen Witterungseinflüsse, Schädlinge und Fäulnis. Teak „arbeitet“ kaum und bleibt selbst bei wechselndem Klima extrem formstabil.

Herkunft & Arten

Die Qualität von Teakholz wird stark durch seinen Wuchsort beeinflusst:

  • Burma-Teak (Natural Grown): Stammt aus natürlichen Wäldern in Myanmar. Es gilt aufgrund des langsamen Wachstums als das qualitativ hochwertigste, dunkelste und ölreichste Teakholz.

  • Plantagenteak: Stammt aus kontrolliertem Anbau. Es ist meist etwas heller und hat eine geringere Dichte als Wildwuchs-Teak, ist jedoch ökologisch die verantwortungsbewusstere Wahl.

  • Nachhaltigkeit: Teak steht unter hoher Beobachtung. Achten Sie beim Kauf zwingend auf FSC- oder PEFC-Zertifikate sowie das Indonesian Legal Wood (SVLK) Siegel.

Holzbild & Struktur

  • Farbe: 

    • Splintholz: Schmal und hellgelb bis gräulich (wird für hochwertige Produkte aussortiert).

    • Kernholz: Goldbraun bis mittelbraun, oft mit dunklen, fast schwarzen Streifen durchzogen.

  • Glanz: Das Holz besitzt einen matten, fast fettigen Glanz aufgrund des hohen Kautschuk- und Ölgehalts.

  • Jahrringe: Deutlich erkennbar (ringporig), was zu einer markanten Streifung oder Fladerung führt.

  • Haptik: Teak fühlt sich charakteristisch „ölig“ oder „wachsig“ an.

Eigenschaften

Teakholz ist ein mittelschweres, aber außergewöhnlich festes und dauerhaftes Laubholz.

Dauerhaftigkeit & Beständigkeit:

Sehr dauerhaft (Klasse 1). Es enthält natürliche Konservierungsstoffe, die es resistent gegen Pilze, Insekten und sogar Chemikalien machen. 

Formstabilität: Teak hat ein extrem geringes Schwind- und Quellmaß. Es verzieht sich fast nicht, was es ideal für passgenaue Konstruktionen macht.

Bearbeitung:
  • Gut, aber werkzeugfordernd: Der hohe Gehalt an Kieselsäure (Siliziumdioxid) lässt Werkzeuge sehr schnell stumpfen. Hartmetallbestückte Sägeblätter sind ein Muss.

  • Verleimung: Aufgrund des Ölgehalts schwierig. Die Klebeflächen sollten unmittelbar vor dem Verleimen mit Aceton entfettet werden.

  • Oberflächen: Teak benötigt im Grunde keine Behandlung. Im Außenbereich bildet es eine silbergraue Patina. Wer das Goldbraun erhalten will, muss regelmäßig mit Teak-Öl nachbehandeln.

Geruch: Frisch verarbeitetes Teak verströmt einen intensiven, lederartigen Duft.

Verwendung

Teak ist das Holz für die Ewigkeit und härteste Beanspruchung:

Besonderheiten

💡 Praxistipps für Schreiner

Da Teak beim Schleifen einen sehr feinen, öligen Staub produziert, ist eine extrem leistungsstarke Absaugung wichtig, um das Zusetzen der Schleifmittel zu minimieren.

Teakbaum / Teakholz

Technische Daten

Rohdichte (12-15%)0,60–0,75 g/cm³
Druckfestigkeit50–65 N/mm²
Biegefestigkeit85–105 N/mm²
Elastizitätsmodul10.000–13.000 N/mm²
Härte (Brinell)23–39 N/mm²
DauerhaftigkeitKlasse 1

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FAZIT

Teakholz ist die Königsklasse der Naturwerkstoffe. Es gibt kein zweites Holz, das technische Überlegenheit im Außenbereich so perfekt mit einer edlen, warmen Optik verbindet. Wer in Teak investiert, kauft ein Stück Beständigkeit, das Generationen überdauern kann.

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