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Professioneller Türenmaßrechner

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Türenmaßrechner DIN 18101 | Zargen- & Türmaße berechnen

Schritt-für-Schritt: Türen & Zargen richtig ausmessen

Das korrekte Aufmaß ist der wichtigste Schritt beim Kauf neuer Innentüren. Messe stets das lichte Rohbaumaß (die nackte Maueröffnung) und nicht die alte Tür oder Zarge. Befolge diese drei Schritte, um Fehlbestellungen zu vermeiden:

Breite messen

Messen Sie den Abstand von der linken bis zur rechten Mauerleibung an drei Stellen: oben, in der Mitte und unten. Das kleinste der drei Maße ist Ihre Rohbaubreite.

Höhe messen

Messen Sie vom fertigen Fußboden (Oberkante des Teppichs, Parketts oder der Fliesen) bis zur Unterkante des Türsturzes. Messen Sie links und rechts. Das kürzere Maß ist Ihre Rohbauhöhe.

Wandstärke messen

Messen Sie die Gesamtdicke der Wand an mehreren Stellen. Achten Sie darauf, Putz, Fliesen oder Trockenbau-Verkleidungen mitzumessen. Das größte ermittelte Maß bestimmt die benötigte Zargen-Wandstärke.

DIN 18101 Maßtabelle für Standard-Innentüren

Die DIN 18101 regelt das Verhältnis zwischen dem lichten Rohbaumaß der Wandöffnung und dem Türblattmaß. Hier sind die gängigsten Normmaße auf einen Blick:

Lichte Rohbaubreite (Maueröffnung)

Empfohlene Türblattbreite

Lichte Rohbauhöhe (ab OFF)

Empfohlene Türblatthöhe

* Hinweis: Für die Standard-Türblattbreite 860 mm (sehr häufig bei Wohnräumen) muss die Maueröffnung zwischen 885 mm und 910 mm breit sein.

635 – 660 mm

610 mm

2000 – 2025 mm

1985 mm

760 – 785 mm

735 mm

2125 – 2150 mm

2110 mm

885 – 910 mm

860 mm

2250 – 2275 mm

2235 mm

1010 – 1035 mm

985 mm

1135 – 1160 mm

1110 mm

1260 – 1285 mm

1235 mm

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das korrekte Aufmaß ist der wichtigste Schritt beim Kauf neuer Innentüren. Messe stets das lichte Rohbaumaß (die nackte Maueröffnung) und nicht die alte Tür oder Zarge. Befolge diese drei Schritte, um Fehlbestellungen zu vermeiden:

Messen Sie stets die nackte Maueröffnung (ohne alte Zarge). Ermitteln Sie die Breite an mindestens drei Stellen (oben, mitte, unten) und nehmen Sie das schmalste Maß. Die Höhe messen Sie links und rechts von der fertig verlegten Fußbodenoberkante (OFF) bis zur Unterkante des Sturzes – nehmen Sie hier das kürzeste Maß. Die Wandstärke messen Sie an mehreren Stellen inklusive Putz, Fliesen oder Trockenbauwänden und wählen das dickste Maß.

Die Anschlagsrichtung DIN Links oder DIN Rechts legt fest, auf welcher Seite die Scharniere (Bänder) sitzen und in welche Richtung sich die Tür öffnet. Stellen Sie sich vor die geschlossene Tür, und zwar auf die Seite, auf der Sie die Türbänder sehen können (die Tür öffnet sich auf Sie zu). Sind die Scharniere links, ist es eine DIN Links Tür. Sind die Scharniere rechts, ist es eine DIN Rechts Tür.

Moderne Türzargen verfügen über einen sogenannten Zierbekleidungs-Verstellbereich. In der Regel lässt sich die Zarge um ca. -5 mm bis +15 mm verstellen, um Toleranzen in der Wanddicke auszugleichen. Beispielsweise passt eine Standard-Zarge mit dem Nennmaß 145 mm für Wandstärken von 140 mm bis 160 mm.

Wenn Ihre gemessenen Maße im ‚Grenzbereich‘ liegen (gelbe Warnung), ist die Montage einer Standardzarge zwar physikalisch möglich, erfordert aber oft zusätzliche Fachkniffe – wie das Einstemmen der Bandtaschen oder das Unterfüttern der Leibung. Bei besonderen Funktionstüren (z.B. Wohnungseingangstüren mit Brand- oder Schallschutz) darf kein Grenzbereich ausgereizt werden, da sonst die Dichtigkeit verloren geht. Hier ist ein Sondermaß Pflicht.

Wenn eine Dimension rot markiert ist, liegt das Maß weit außerhalb der DIN 18101 Norm. Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder passen Sie die Maueröffnung baulich an (z.B. Aufdoppeln des Sturzes, Beiputzen der Seiten oder Aufmauern) oder Sie bestellen eine maßgefertigte Tür samt Sonderzarge. Dies ist meist etwas teurer und hat längere Lieferzeiten, sorgt aber für ein perfektes, unkompliziertes Endergebnis.

Mit diesem Türenmaßrechner ermittelst du schnell und fehlerfrei die exakten Maße für Innentüren, Zargen und Wandöffnungen. Ideal für Schreiner, Tischler, Holztechniker und Innenausbauer, die bei der Planung, Bestellung und Montage von Türelementen auf absolute Maßgenauigkeit angewiesen sind.

Egal ob Standard-DIN-Maße oder individuelle Sonderanfertigungen. Das Tool berechnet im Handumdrehen das passende Rohbaumaß, Zargenaussenmaß oder Türblattmaß. So vermeidest du kostspielige Planungsfehler, beschleunigst das Aufmaß auf der Baustelle und sorgst für einen reibungslosen und passgenauen Einbau.

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